Navigationen überspringen, zum Seiteninhalt
zur Startseite
CTM in Europa

Kachelofen

Technik:
über Jahrhunderte erprobt. Die kalte Raumluft strömt ins Innere des Kachelofens und wird dort erwärmt, bevor sie wieder austritt. Bei unvollständiger Verbrennung bilden sich im Schornstein Ruß- und Teerablagerungen, die einen Schornsteinbrand verursachen können.

Handhabung:
Zum Entzünden des Brennstoffs werden Anzündmittel auf Öl-, Holzkohle- oder Spiritusbasis benutzt. Zudem gibt es spezielle Anzündgeräte, die ein Ausräumen der Kohle beim Wiederanzünden nach Erlöschen des Feuers erübrigen. Anfeuern will beim Kachelofen allerdings gelernt sein: Durch Bedienungsfehler kann der Brennstoff unter Freisetzung explosiver Gase verpuffen. Wenn man einen kalten Feuerraum durch das Verfeuern großer Mengen Anmachholz zu schnell zu stark erhitzt, schlacken Mörtel und Schamotte aus oder dehnen überschnell und reißen.

Wohlfühlfaktor:
Mäßig. Für ein angenehmes Feuerchen zum Feierabend ist ein Kachelofen ungeeignet, weil er nicht mehr Wärme erzeugt, sondern lediglich zeitversetzt Wärme abgibt.

Wirtschaftlichkeit:
Die Kacheln erwärmen sich auf etwa 60 bis 80 Grad Celsius und geben kontinuierlich Wärme ab. Das wirkt sich positiv auf den Geldbeutel aus. Allerdings erreicht der Kachelofen lediglich einen Wirkungsgrad von 50 bis 60 Prozent.

Öko-Faktor:
Gering. Die Emissionen von Feststoffen und Gasen sind je nach Bauart, Brennstoff und Betriebsart der Öfen sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist der Kachelofen wegen des hohen Feinstaubausstoßes umwelttechnisch weniger günstig. Hier können außerdem schadstoffreiche Rauchgase und Staubpartikel in die Raumluft gelangen. Zum Teil liegen die Staubemissionen deutlich über dem zulässigen Grenzwert von 150 Milligramm pro Kubikmeter Abluft.

Brennstoffe:
Holz, Kohle, Heizöl oder Gas

Suchen & Finden

Ihr Merkzettel:

Keine Artikel

Seitenende erreicht, zum Seitenanfang