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CTM in Europa

Vorteile von Brennholz

Holz ist eine einheimische Energiequelle und auch in weltpolitischen Krisenzeiten verfügbar. Wenn die Öleinfuhren ausbleiben oder die inländischen Transportwege gestört sind, können jene, die einen Holzofen besitzen, weiterhin heizen. Bezogen auf die Heizenergie ist Brennholz günstiger als Heizöl (1000 l Heizöl entsprechen etwa dem Heizwert von 6 rm Brennholz). In der Umweltbilanz schneidet der Brennstoff Holz beim Vergleich mit anderen Energieträgern auch überwiegend günstig ab. Für die Gewinnung, Verfeuerung und den Transport von Brennholz ist sehr wenig Hilfsenergie notwendig. Es gibt kaum umweltbelastende Stoffe und keine Risiken für unsere Luft und Gewässer.

Holz ist nachwachsend und deshalb in begrenztem Umfang unerschöpflich. In Deutschland wächst auf29 % der Fläche Wald und dieser bildet ständig Holz. Außerdem wachsen in Gärten, auf Obstwiesen und auf nicht anderweitig genutztem Land (z.B. Wegränder) Bäume. Die Erzeugung des Rohstoffes erfolgt durch Bäume ohne Fremdenergie und auf extrem umweltfreundliche Weise. Die Nutzung der Energie aus Holz ist langfristig umweltschonend, denn das Klima wird durch den geschlossenen undefinedCO2-Kreislauf wenig beeinflusst.

Holz kann zwar nicht den Energiebedarf unserer Gesellschaft abdecken, aber es könnte rund 10% der gesamten deutschen Hausheizung decken. Vor allem im waldnahen ländlichen Bereich kann Brennholz einen spürbaren Anteil an der Heizenergie stellen. Der Einsatz von Holz zur Energiegewinnung schont die Ressourcen der begrenzten Rohstoffe Öl, Gas oder Kohle und lässt diese für andere Zwecke.

Auch wenn die begrenzten Energiequellen Öl, Gas, Kohle, Uran erschöpft sind, wird es noch Holz geben.

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